Leben & Kunst im Hospiz

Informieren, unterhalten, zum Nachdenken, Nachspüren, zum Lachen und zu tiefen Gefühlen anregen. Mit Worten, Musik, Gedichten, Geschichten, Gesprächen. Über das würdevolle Leben, das würdige Sterben, über das Trauern, das Gedenken, das Erinnern. Und danach bei Speis’ und Trank miteinander ins Plaudern kommen: das war und bleibt die Philosophie unserer Veranstaltungsreihe.


Namhafte Künstler und Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens geben sich
bei unseren Kultur- und Diskussions-Veranstaltungen ein Stelldichein.

Am 3. Juli findet das 30. "Leben & Kunst
im Hospiz" im Schloss Leopoldskron statt

 

"Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht,

meine Träume zu verwirklichen"

Max Reinhardt

 

1918 kaufte Max Reinhardt das Schloss, welches sich zu dieser Zeit in einem sehr baufälligen Zustand befand. Reinhardt konzentrierte sich mit viel Kreativität auf den Umbau des Schlosses und erfüllte es durch seine Theaterproduktionen, Publikum und viele Freunde mit neuem Leben.

 

Wir lassen uns zur mittlerweile 30. Ausgabe der Eventserie "Leben & Kunst im Hospiz" von der einzigartigen Atmosphäre des Schlosses inspirieren und füllen es nach Reinhardt´scher Tradition mit Musik und Lachen, aber auch tiefsinnigen Gesprächen. 

 

Benefizkonzert von Adi Jüstel

am 31. Januar 2019 in der Villa Jungwirth

 

 

Heidi Pixner musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen, Adi Jüstel ist eingesprungen und hat alle Anwesenden nach einem wunderbaren musikalischen Abend beswingt nach Hause entlassen.

 

Wir danken unseren Gastgebern Dr. Walter und Andrea Jungwirth für die Einladung in ihre Villa Jungwirth in Aigen, ein wunderbarer Veranstaltungsort! Danke auch an Dr. Andreas und Doris Jungwirth sowie Markus Gschwandtner für die Unterstützung bei Organisation und Bewirtung.

 

Und natürlich ein grosses DANKE an die Künstler, die kurzfristigst eingesprungen sind: Adi Jüstel | Piano, Manfred Capello | Bass und Franz Lotha | Vibraphon. Ein Hauch von Copacabana, ein Kribbeln in den Beinen und Lust zum Mitswingen erfüllten den Raum an diesem kalten Winterabend.

 

 Verschoben ist nicht aufgehoben - Heidi Pixner wird ihr Konzert nachholen - wir freuen uns schon sehr darauf und geben den neuen Termin sobald wie möglich bekannt.

Das war das 29. "Leben & Kunst im Hospiz"

 

"Von Engeln behütet,

von Menschen beschirmt"

Das Raphael Hospiz in Salzburg-Morzg führt, seit die Barmherzigen Brüder es übernommen haben, einen Erzengel im Namen: Raphael, den Begleiter des Tobit im Alten Testament, Engel der Heilung, Behüter der Kranken in den christlichen Engelsvorstellungen. Was die Engel können, können wir Menschen nicht. Aber wir können immerhin beschirmen, begleiten, beschützen, beistehen, Menschen in schweren Lebenslagen, Kranken, ins Abseits Gedrängten, Hilfsbedürftigen.

 

Darüber haben am Freitag, dem 30. November, im Raphael Hospiz höchst interessante Gäste miteinander gesprochen:

Erzbischof Franz Lackner, der Schirmherr des Raphael Hospizes, Christina Repolust, Erwachsenenbildnerin, Leiterin einer Schreibwerkstatt mit Verkäuferinnen und Verkäufern der Salzburger Straßenzeitung “apropos“. Außerdem: Elisabeth Resmann, Geschäftsführerin des DomQuartiers, in den Museen von prächtigen Bilder-Engeln umgeben, im Privatleben Absolventin einer Sterbebegleitungsausbildung – und der Künstler Johann Weyringer, der schon viele Engel gemalt hat und mit seinen Bildern benefizmäßig immer wieder Segen bringt. Die berührenden, farbintensiven und verspielten Bilder der Salzburger Künstlerin Monika Maria Weiß sind noch den ganzen Advent in der Stiegenhausgalerie zu sehen.
 

Der Schauspieler Thomas Landl, in TV-Serien (SOKO Kitzbühl, „Hubert und Staller“, „Die Rosenheim Cops“) häufig zu sehen, las vorweihnachte Geschichten vom Herbergsuchen, von launigen Hirten, vom Friedenfinden. Lieder aus ihrer brandaktuellen Weihnachts-CD „Es wird scho…“ gaben Ilona und Christoph Lindenbauer, bekannt unter dem Künstlernamen „Bock auf Heidi“ zu Gehör, ihre ganz besonderen Versionen bekannter Advent- und Weihnachtsweisen verzauberten das Publikum. So wie jeder der Teilnehmenden, die diesen Abend zu einem Einzigartigen machten. Einer von jenen, wo manchmal einfach die passenden Worte fehlen, um dieses besondere Gefühl, das in diesen zwei Stunden den Raum und die Herzen erfüllte, wiederzugeben.

 

Neuer Schirmherr zum 15-Jahre Jubiläum des Vereins

 

Der 29. September 2018 wird in die Geschichte des Raphael Hospizes Salzburg nicht nur als der Gedenktag des Hl. Raphael eingehen, an dem auch ein Tag der offenen Tür stattfand - sondern als Starttermin der Schirmherrschaft festgehalten werden, die Erzbischof Franz Lackner sowohl für das Hospiz als auch für den Verein der Freunde des Raphael Hospizes Salzburg übernahm.

„Es ist für den Verein ein sichtbares Zeichen der Unterstützung, wenn Persönlichkeiten wie Doraja Eberle oder nun Erzbischof Dr. Franz Lackner die Schirmherrschaft übernehmen.“, so Vereinspräsidentin Mag.a Andrea Maria Reiser. „Wie oft höre ich `Hätte ich es nur gewusst´ oder `Gott sei Dank, dass ich wusste, dass es das Raphael Hospiz gibt´. Unser Engagement für Aufklärung und würdevollen Umgang wird durch diese Schirmherrschaft bei vielen Menschen bekräftigt.“

 

Bekannte Schauspieler und begnadete Musiker begeisterten beim 28. „Leben und Kunst im Hospiz“

 

Zum ersten Mal wurde nun im einzigartigen Ambiente des Schloss Leopoldskron gefeiert. Trotz Unwettern über der Stadt war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 140 Mitglieder, Freunde und Sponsoren waren unserer Einladung gefolgt. 

 

Schauspieler Florian Teichtmeister, gerade wieder für Dreharbeiten einer neuen Krimifolge in Salzburg, erinnerte mit Max Reinhardts „Rede über den Schauspieler“ nicht nur an jenen Mann, der vor vielen Jahren dem Schloss wieder sein prächtiges Ambiente verlieh, sondern liess damit tief in die schauspielerische (und damit auch seine) Seele blicken.

 

Mit drei Stücken verzauberte die junge Salzburger Geigerin Alexandra Seywald das Publikum und die Musikern David Hauser und Herb Berger führten mit Walter Müller im „Beziehungsblues“ einen spritzigen, literarisch-musikalischen Dialog.

 

Über den Alltag im Hospiz und die schönen, prägenden Erfahrungen und Erlebnisse bei der Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen sprach Vereinspräsidentin Andrea Maria Reiser mit Astrid Lessmann  von der Hospizbewegung Salzburg, Ellen Üblagger, der ärztlichen Leiterin des Raphael Hospizes Salzburg und Maresi Goes, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospiz.

 

 

 

 

"Sternenweit und hautnah"

über das Lachen, die Liebe und das Leben in Würde bis zuletzt

 

 

Denn alles ist ein Übergang

vom Frühling in den Sommer

vom Vergangenen ins Künftige

von der Dunkelheit ins Licht

vom Alltag in das Fest

 

Manchmal ist das Glück sternenweit

manchmal ist es hautnah

 

Walter Müller

 

Berührende Worte am 15. April 2018 bei der Verabschiedung der langjährigen Vereinspräsidentin Trude Kohlberger und von Doraja Eberle als Schirmherrrin des Vereins.

 

 

Am Foto v.l.: Arno Buchacher, Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg, Trude Kohlberger, Doraja Eberle

"Kunststück!!!"

Das war das 27. Leben & Kunst im Hospiz am 1. Juni 2017

Die beliebte Schauspielerin Susanna Szameit und der erfolgreiche Intendant und Regisseur Lutz Hochstraate lasen, bzw. performten Texte von Erich Kästner, Hugo Wiener, Loriot u.a. und erzählten persönliche Geschichten über die Kunst und das Leben. Dazu gab es Kunst-Lied und Saiten-Kunst mit Sandra Mayer, Sopran und Sabine Kraus, Harfe.

Die beeindruckenden und farbintensiven Bilder von Petra Schultz sind noch einige Wochen in der Stiegenhausgalerie des Hospizes zu bewundern!

Weitere Bilder dieser Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie!

"Vom Aufhören und vom Anfangen"

Texte, Gespräche, Lieder - 26. Leben & Kunst im Hospiz am 24. November 2016

Kein bitterschwarzer Abend über das Ankommen, den Abschied und den Neubeginn

Von Achtsamkeit und vom Respekt

"Leit Bild" gemalt von Roland Oberholzner

Im "Leitbild für das Raphael Hospiz", das die Barmherzigen Brüder gemeinsam mit dem Mitarbeiterteam des Hospizes erstellt haben, heißt es: "Wir möchten im Hospiz ein offenes Haus für unheilbar kranke Mitmenschen sein. Die Betreuung ist unabhängig von sozialem Status, Weltanschauung und religiöser Ausrichtung. Unsere Patientinnen und Patienten sind uns wertvoll und wichtig. Während sie im Hospiz leben, sollen sie sich in ihrem Wesen und auch in ihren persönlichen, psychischen und physischen Grenzen verstanden, angenommen und bejaht fühlen."

Und weiters: "Alle Begegnungen sollen von Achtsamkeit und Respekt geprägt sein. Uns ist ein ehrliches, offenes und familiäres Miteinander wichtig. Wir erachten es als Ehre, unsere Patientinnen und Patienten bis ans Ende ihres Lebens begleiten zu dürfen."

Wir vom Verein der Freunde des Raphael Hospizes betrachten es als unsere Aufgabe und Pflicht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach besten Kräften und mit Ihrer Hilfe, liebe Mitglieder, Förderer, Besucher dabei zu unterstützen.

Noch einmal ein großer Dank!

Verein der Freunde des
Raphael Hospizes Salzburg

Dr.-Sylvester-Straße 1

5020 Salzburg

+43 664 9203170

office@freunde-raphaelhospiz-sbg.at

 

 

Spendenkonto

Oberbank AG

IBAN AT07 1509 0046 5141 6382

BIC OBKLAT2L