Mit all unseren Aktivitäten wollen wir Begegnungen und Gespräche ermöglichen - über das würdevolle Leben, das würdige Sterben, über das Trauern, das Gedenken, das Erinnern. Mittels Musik, Literatur, bildender Kunst. Viele namhafte Künstler*innen und Persönlichkeiten sind in den letzten Jahrzehnten bereits unserer Einladung gefolgt. Es sind immer wunderbare Stunden, die berühren und lange in Erinnerung bleiben.

 

Das Hospiz ist dadurch zu einem Haus geworden, in dem Menschen sich in entspannter Atmosphäre über die "letzten Dinge", über das Leben und Sterben in Würde, austauschen und dadurch Barrieren und Schwellenängste, was das Abschiednehmen betrifft, abbauen können.

Es ist jedes Mal ein gewagter Spagat, eine Veranstaltung direkt im Hospiz stattfinden zu lassen. Unser Seminarraum ist mit Sicherheit der kleinste Kunsttempel der Welt, unser Stiegenhaus die wahrscheinlich unbekannteste Galerie der Stadt.

 

Aufgrund des großen Andrangs und der damit verbunden Unruhe, die dann doch ins Haus kommt, weichen wir inzwischen auch auf externe Räumlichkeiten in der Nähe aus.

 

Aber wir wollen weiterhin große Künstler*innen und andere interessante Menschen auch ins Hospiz einladen, um mit ihnen den Geheimnissen des Lebens, des Sterbens, des Lachens und der Kunst nachzuspüren, ihren Stimmen, ihrer Musik zu lauschen, ihre anregenden Bilder zu sehen.

 

Mit Hilfe der Kunst wollen wir dazu beitragen, dass Schwellenängste abgebaut werden. Viele Gäste als auch Künstler haben nach der Veranstaltung beim anschließenden gemütlichen Beisammensein gemeint: "Ein bisschen mulmig war mir schon - jetzt bin ich froh, hier gewesen zu sein."

Blick durch den Hospizgarten auf die Südseite des Hauses mit den Terrassen und Balkonen.