leben und kunst im hospiz

 

Diese Veranstaltungsreihe lädt ein, sich konstruktiv mit den Themen „Sterben, Tod und Trauer“ auseinanderzusetzen. die Hemmschwelle zu überwinden und bei einem Besuch im einzigen stationären Hospiz Salzburgs festzustellen, dass hier nicht nur Trauer und Abschiednehmen sondern auch Lachen und Freude zuhause sind.

 

Seit 2004 haben bereits 34. Veranstaltungen stattgefunden und wir haben viele namhafte Künstler*innen und Persönlichkeiten für einen Auftritt begeistern können.

Ein Auszug:
Es lasen Peter Simonischek mit Frau Brigitte Karner, Fritz Egger, Helmuth Lohner, Julia Schnitzer, Fritz Messner, Karl Merkatz, Heinz Nußbaumer, Susanna Szameit, Lutz Hochstraate, Susanne Czepl-Zrost, Cornelius Obonya und Florian Teichtmeister.
Es diskutierten Sepp Forcher, Petra Kronberger, Susanne Riess-Passer, Doraja Eberle, Erzbischof Franz Lackner, David Zwilling, Elisabeth Resmann, Thomas Geierspichler und Johann Weyringer.

Es musizierten Ilona und Christoph Lindenbauer, Sabina Hank, Julia Klaushofer, das Akkordeonorchester "Da Capo“, Ensemble Tobi Reiser, Tom Preston, David Hauser und Herb Berger, das Vokalensemble "Auftakt", die Brass Bros und die Querschläger.....

 

.... und noch so viele mehr - bei ihnen allen wollen wir uns herzlichst bedanken! 

so schön und berührend war es wieder - unser 34. leben & Kunst am 6. Dezmber 2025

Die Sonne strahlte und alle Teilnehmer*innen auch. Walter Müller führte wieder durchs Programm und erfreute uns mit seinen wunderbaren Texten. Musikalisch entführte uns Sabine Kaubisch mit ihrer Handpan in tonale Traumwelten. Neue Sichtweisen eröffnete Christine Uhlig mit ihren farbintensiven Kompositionen, die noch die nächsten Wochen in der Stiegenhausgalerie des Hospizes zu sehen sind.

Das Thema der Gesprächsrunde war diesmal "Aufbrechen - Ankommen". Neben Sabine und Christine berichteten Ahmad Swami, 2015 aus Syrien geflüchtet, und Johann Reißmeier, erzbischöflicher Offizial, von ihren persönlichen Aufbruchsmomenten. Es war unglaublich spannend zu hören, wie vielfältig und herausfordernd, ungewiss als auch bereichernd es sein kann, Altes hinter sich zu lassen und ungewiss ins Neue zu gehen.


„berufung“ - das war unser 33. leben und kunst im Hospiz

Am Samstag, den 14. Juni 2025 füllten wir wieder das Haus mit Musik, spannenden Gesprächen und fantastischen Geschichten im Rahmen unserer 33. Ausgabe von „Leben & Kunst im Hospiz“. Und mit den farbenfrohen Quilts von Renate Dehrberg, die noch bis Anfang Dezember in den öffentlichen Bereichen des Hospizes zu sehen sind.

"Berufung" war diesmal das Motto der Veranstaltung: Den inneren Ruf zu hören, ihm Raum zu geben und diese Bestimmung auch zu leben. Diese Bestimmung erhörten auch all jene fixen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Denn nur mit dieser tiefen Leidenschaft können sie aus vollem Herzen für die Patient*innen im Hospiz da sein.

Diesem inneren Ruf ist auch Renate Dehrberg gefolgt, die erst mit 43 Jahren ihre Begeisterung für Quilts entdeckte. Ein Berufener ist auch Schriftsteller und Trauerredner Walter Müller, Gründer des Vereins. Er führte uns wie immer charmant durch das Programm und erfreute uns mit seinen phänomenalen Geschichten. Musikalisch begleitet von der Familienmusik Eßl aus Kuchl. Heiter als auch Nachdenklich stimmte uns die Gesprächsrunde mit Renate Dehrberg, Andreas Eßl, hauptberuflich Lehrer am Musikum und Lektor am Mozarteum für Diat. Harmonika, Kaffeehaus-Legende Vera Tomaselli und Edouard Funck, Puppenspieler und Leiter der Schneiderei im Marionettentheater.

„Lasst uns das Leben feiern“

war der Titel der ersten Veranstaltung am 23. Juni 2021 nach einer langen Corona-Pause. Ungewöhnlich kurz mit 80 Minuten und ohne Pause, aber hochkarätig wie eh und je: Begeistert lauschte man Cornelius Obonya im musikalisch-rezitierenden Dialog mit Herb Berger - seine Lesung aus der Textsammlung „Ecklokal mit Verlierer“ fusionierte perfekt mit Bergers schwebenden Saxophon und Mundharmonika Klängen. Ein wunderbares Gefühl, nach so langer Zeit Kultur wieder live genießen zu können! Verstärkt wurde diese Glücksgefühl  noch durch die energiegeladenen, beschwingten Weisen des Vokalensembles „Auftakt“.   

- so ein glück - so viel musik - so ein lachen -  so ein lauschen - welch ein genuss

die schönsten Momente unserer "Leben & Kunst im Hospiz" Abende